Wohnhausbrand

Datum: 10. April 2016 
Alarmzeit: 8:17 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Art: B2 Gebäude 
Einsatzort: Trimpelshütter Straße 
Fahrzeuge: 13-HLF20-10, 13-LF20-10 
Weitere Kräfte: Berufsfeuerwache 1, Berufsfeuerwache 2, Berufsfeuerwache 3, FF Giesenkirchen, FF Odenkirchen, FF Rheydt, FF Schelsen, IuK Gruppe 


Einsatzbericht:

Mönchengladbach-Giesenkirchen, Trimpelshütte, 10.04.2016, 7:46 Uhr , Trimpelshütter Straße (ots) – Im Einsatz waren alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr mit dem Rettungsdienst, einem Notarzt, einem Notfallseelsorger, dem Feuerwehrkran und dem Führungsdienst sowie die Einheiten Giesenkirchen, Schelsen, Odenkirchen und Rheydt der Freiwilligen Feuerwehr, insgesamt 90 Einsatzkräfte. Der Malteser Hilfsdienst sowie das Deutsche Rote Kreuz versorgten die Einsatzkräfte.

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand auf der Trimpelshütter Straße gerufen, der sich zu einem ausgedehnten Hausbrand ausweitete. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter Rauch aus allen Fenstern des 1. Obergeschosses des Einfamilienhauses. Kurz darauf zündete das Obergeschoss und das Dachgeschoß durch und es entwickelte sich ein ausgedehnter Hausbrand, der mit vier Angriffstrupps jeweils unter Atemschutz und mit C-Rohr sowie von einer Drehleiter mit Wenderohr aus bekämpft wurde. Die Eltern hatten das Gebäude mit ihren drei kleinen Kindern in letzter Sekunde eigenständig und unverletzt verlassen können. Die Familie wurde sicherheitshalber mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Notfallseelsorgers der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.

Zur besseren Erreichbarkeit und für den Teilabriss des von der Straße zurückliegenden Gebäudes wurde der Feuerwehrkran mit Personenkorb eingesetzt. Das Ablöschen der Brandnester gestaltet sich dabei als sehr langwierig, da zwei an das Brandhaus angebaute Gebäude über die Holzbalkendecken mit diesem in Verbindung stehen und sich das Feuer schon in diese Decken hinein gefressen hatte. Zur Kontrolle setzte die Feuerwehr auch eine Wärmebildkamera ein.

Die NEW schaltete die betroffenen Gebäude von Strom und Gas frei, ein Statiker des Bauordnungsamtes unterstützte die Feuerwehr. Das Haus ist unbewohnbar, die Entstehungsursache wird noch von der Polizei ermittelt. Die Trimpelshütter Straße bleibt für die Dauer des Einsatzes auch weiterhin voll gesperrt. Der Einsatz kann sich noch weit in den Sonntagabend hinein ziehen.

Einsatzleiter: Brandamtsrat Stefan Nießen

 

Quelle: Feuerwehr MG

Bilderquelle: Theo Titz